LEGO Beleuchtung – Es werde Licht im Plastikhaus

Ein LEGO-Waschsalon, in dem eine Figur drinnen steht und seine Wäsche macht. Der Salon ist von innen und außen beleuchtet. Foto: © Jayden Yoonzk, Lizenz: Creative Commons CC0 1.0, Quelle: unsplash.com

Lego ist schon lange kein reines Kinderspielzeug mehr. Auch bei Erwachsenen erfreuen sich die kleinen Plastikblöcke größter Begeisterung. Hobbybastler und Modellbauer haben die bunten Steinchen für sich entdeckt. Kein Wunder also, dass auch immer mehr Detailbewusstsein in gebaute Modelle einfließt – seit Neuestem heißt das auch, die passende LEGO Beleuchtung zu finden.

So leuchtet der Stein

Um die kleinen Bauteilchen zum Leuchten zu bringen, braucht es mal wieder die Wunderwaffe LED. Kein anderes Leuchtmittel ist so gut für die Beleuchtung der Kleinstteilchen geeignet wie dieses. Die LEDs gibt es schon mit einem 5 mm Durchmesser – perfekt, um sie in die Technik-Steine zu fädeln.

Einen Nachteil hat das Unterfangen allerdings: Es ist sehr schwer, die LEDs nach dem Abbau wieder aus den Steinen zu bekommen, ohne eins der beiden kaputt zu machen. Gut also, dass die meisten Modelle langfristig aufgebaut werden. Genau an dieser Stelle glänzt die LED aber auch mit ihrer Langlebigkeit – vor dem Ausbrennen muss man keine Sorge haben.

Wer sich Sorgen macht, dass das Plastik schmelzen könnte, der sei an dieser Stelle ebenfalls beruhigt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Glühbirnen, wärmt sich die LED so gut wie gar nicht auf. Die LEGO Beleuchtung mit LEDs ist also der perfekte Weg, um ein Modell zum Leuchten zu bringen.

Stromquelle für die LEGO Beleuchtung

Es gibt verschiedene Varianten, wie die LEDs betrieben werden können – manch eine komplizierter, als die andere. Wer gerade zum ersten Mal mit der LEGO Beleuchtung experimentiert, für den sind simple LED-Stripes der einfachste Weg. Sie können zwar keine kleinen Fixpunkte beleuchten, in Häusern, Schiffen, Zügen und Flugzeugen wirken sie dagegen genial – vor allem, wenn sie dank einer Fernbedienung in RGB leuchten. Und das Beste? Sie werden ganz einfach an die Steckdose angeschlossen.

Für etwas erfahrenere Bastler mit ruhigen Händen geben kleine punktuelle LEDs den Bauten Perfektion. Diese lassen sich am unauffälligsten mit einer Batterie betreiben. Wer weniger als 10 Lämpchen anschließt, kann dafür eine Knopfzelle verwenden. Sollten es mehr Lichtquellen sein, lohnt es sich über einen E-Block mit 9V nachzudenken. Der ganze Spaß ist jedoch mit einigen kleinen Umbauarbeiten verbunden. Wen ein Kabel nicht stört, der kann auch diese Variante an den normalen Hausstrom anschließen.

Das Kabelmanagement in der Miniaturwelt

Um die Kabel möglichst unsichtbar zu halten, braucht es wahrscheinlich einige kleinere Umbauarbeiten an den Modellen. Das Gute ist jedoch, dass sich die kleinen Kabel auch perfekt durch alle LEGO-Löcher und zwischen den Steinen verlegen lassen. So können sie unproblematisch durch Decken und Wände geführt werden.

Quellen

https://www.youtube.com/lego-detektivbuero
https://www.youtube.com/led-in-lego
www.1000steine.de/…/?entry=1&id=4662
www.technic-dialog.de/…/index.php?page=11&sub=thread&thread=3428

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