Eine Party soll Spaß machen und anregen, die Seele baumeln zu lassen. Gerade, wenn sie in lauen Sommernächten draußen im Garten statt findet, ist die Stimmung schnell einfach legendär. Ein absoluter Stimmungskiller ist dann jedoch der Kabelsalat der Beleuchtung! Der ist nämlich nicht nur unattraktiv, sondern eventuell auch eine Stolperfalle. Damit also die Party bestens läuft, ist Solar-Partybeleuchtung doch vielleicht eine Idee?

Crashkurs Partybeleuchtung – was kommt gut an?

Partybeleuchtung sollte nicht zu hell und nicht zu dunkel sein. Wichtige Punkte wie der Eingang oder ein Weg können stärker ausgeleuchtet werden, alles andere darf gern in eine schummrige Atmosphäre getaucht sein. Farbwechsel sind auch bei einer Gartenparty eine gute Idee, wenn sie nicht zu hektisch sind, sondern sich in die natürliche Stimmung einfügen.

Für die ideale Stimmung sollten auch Licht-Akzente gesetzt werden. Bei einer Gartenparty könnte sich darum ein Pool oder Teich als Highlight anbieten – vielleicht sogar mit schwimmenden Leuchten? Noch mehr Tipps gibt’s hier.

Solar-Partybeleuchtung – was ist zu beachten?

Helligkeit

Wer all diese Regeln befolgen will, muss bei Solar-Leuchten ein wenig aufpassen. Beim Kauf der Lampen sollte unbedingt auf die Anzahl der Milli-Ampere-Stunden (mAh) der eingebauten Akkus geachtet werden. Liegen diese bei etwa 4.000, ist das Licht sehr hell. Für eine gemütliche Atmosphäre reichen Solar-Leuchten mit um die 1.000 mAh.

Standort

Nicht ganz einfach ist der Standort zu wählen. Die meisten Solarzellen müssen mindestens 6 Stunden in der Sonne laden können, damit sie danach die LED-Solarleuchten mit Strom versorgen können. Wer eine Party im Voraus plant, kann sich aber helfen: Einfach die Leuchten bewusst an die sonnigste Stelle im Garten positionieren und kurz bevor die Feier startet an den endgültigen Wirkungsort umsiedeln – so leuchtet es sicher ausdauernd!

Akkupflege

Auch wenn es die jungen Wilden nicht zugeben wollen – nicht jeder Tag ist eine Party! Außerdem geht der Sommer auch vorbei und im Winter wird wenn überhaupt dann doch in der kuscheligen Wohnung gefeiert. In dieser Zeit braucht man sicher keine Solar-Partyleuchten. Deren Akkus können sich außerdem bei dem geringeren Licht nicht mehr komplett auf- bzw. entladen. Am besten holt man die unbenutzte Solar-Partybeleuchtung also im Winter herein, nimmt die Akkus raus und lädt diese alle paar Wochen einmal ordentlich mit einem normalen Ladegerät auf.

Fehlerquellen?

Damit alles reibungslos abläuft, lohnt sich am Vortag der Party ein Probelauf in Sachen Beleuchtung. Springt die Solar-Partyleuchte dann nicht an, sollten folgende Punkte überprüft werden:

  • Ganz profan – ist sie eingeschaltet?
  • Waren Ladezeit und Sonneneinstrahlung ausreichend?
  • Ist der Akku richtig eingesetzt und hat Kontakt zur Solarzelle?
  • Steht eine andere, helle Lichtquelle zu nahe?
  • Ist die Solarzellenplatte sauber?

Welche Solar-Partybeleuchtung gibt es?

Früher gab es meist nur Solar-Leuchten, die aussahen wie kleine, aufgespießte UFOs, um Wege zu erhellen. Inzwischen sind die Hersteller aber doch um einiges kreativer geworden! Klassische Außenbeleuchtung, die auf keiner Party fehlen darf, wird heutzutage auch mit einer Solarzelle angeboten.

  1. Fackeln. Es hat etwas uriges, so ein lustig flackerndes Feuer. Aber es birgt auch eine große Gefahr! Gerade, wenn die Party auch kleine Kinder als Gäste hat, sollte das umgangen werden. In der Solar-Variante ist das Ganze um einiges sicherer und dennoch schön!
    Tipp: Mit Fackeln lassen sich Wege, aber auch Sitzgruppen erleuchten!
  2. Lampions. Ob nun in groß und bauchig oder in klein und bunt – Lampions verleihen jedem Ambiente sofort Partycharakter! Wer sie mit Solarzelle nutzt, muss sich die Laune auch nicht durch Kabelsalate oder andere Missgeschicke verderben lassen.
    Tipp: Eignet sich prima für Sitzecken oder über dem Esstisch!
  3. Lichterketten. Welche Möglichkeiten für eine Partybeleuchtung ergeben sich denn nur mit einer Solar-Lichterkette? Ob um ein Geländer oder in einen Baum gehängt – sie macht immer eine gute Figur und wird ein bisschen Feenstaub auf die Feierlichkeit streuen.
    Tipp: Der Fantasie freien Lauf lassen und den gesamten Garten mit einbeziehen!
  4. Schwimmleuchten. Lichter, die sich im Wasser spiegeln, ein bisschen gekräuselt bei leichtem Wellengang – ein wahnsinnig toller Anblick! Und mit schwimmenden Solarleuchten auch herrlich ungefährlich! So wird Teich und Pool in ein fast schon mystisches Licht getaucht – garantiert ein Kracher bei der nächsten Party!
    Tipp: Hier unbedingt NUR Lampen mit passender Schutzart IP67 verwenden!
  5. Ausgefallenes. Es gibt Einweckgläser mit einer Solarzelle auf dem Deckel und kleinen LEDs am Rand, die individuell gefüllt auf Tischen stehen und nachts eine tolle Partybeleuchtung abgeben können. Auch eine witzige Idee: Solar-Mobiliar, das nachts diffus leuchtet. Sicher ein toller Gag, der Spaß macht!
    Tipp: Mit Leuchtfarbe kann so etwas auch ganz schnell selbst gebastelt werden!

Quellen:

www.ebay.de/gds/Solarleuchten
www.zuhause.de
www.smartandgreen-leuchten.de/newsblog

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