Über das Stadium, einfach nur irgendeine Leuchte anzubringen und dann die Einrichtung als fertig zu bezeichnen, sind clevere Interior-Fans hinaus. Sie wissen, dass jeder Raum eine liebevoll durchdachte Lichtkomposition braucht. Doch darf bei aller Atmosphäre auch die Praxis nicht zu kurz kommen. Wir geben darum Tipps für funktionale Schlafzimmerlampen.

1. Die Art der Lampe

Prinzipiell ist ein gutes Lichtkonzept – egal für welchen Raum – eine Mischung aus Grundausleuchtung und Highlights. In einem Schlafzimmer denkt man oft nur an eine gemütliche Atmosphäre, möchte mit schummrigen kleinen Leuchten arbeiten. Doch dabei vergisst man, dass auch eine helle Ausleuchtung im Schlafzimmer wichtig sein kann. Etwa, wenn die Kleidung ausgewählt werden soll. Eine der Schlafzimmerlampen sollte also immer an der Decke zu finden sein.

Der zweite wichtige Punkt ist das Bett. Hier wird nicht nur geschlafen, sondern oft auch noch vor dem Einschlafen gelesen. Dafür braucht es eine gute Leuchte, die genug Licht abstrahlt, ohne zu blenden. Ob nun eine Nachttischlampe oder eine Wandleuchte – Hauptsache, sie eignet sich als Leselicht!

Ein besonderes Schmankerl bildet für manche eine Deckenlampe mit Ventilator. Gerade im Sommer ist das eine tolle Alternative zur Klimaanlage, nimmt so ein kleiner Propeller an der Decke doch keinen zusätzlichen Raum ein und wälzt trotzdem die Luft angenehm um. Besonders kleine Schlafzimmer profitieren von einer solchen Kombination.

2. Die Bedienung

Wir kennen das doch sicher: Da hat man sich gerade ganz bequem in die Bettdecke gekuschelt, da fällt einem auf, dass das Deckenlicht noch brennt. Nun müsste man sich wieder tapfer aus seiner Schlafstätte herausquälen und den Schalter betätigen. Oder man hat eine clevere Alternative auf dem Nachttisch.

Viele Anbieter haben inzwischen nämlich auch smarte Beleuchtung in ihr Sortiment aufgenommen. Diese kann etwa mit einer Fernbedienung oder mittels einer App auf dem Smartphone oder dem Tablet ganz bequem von überall aus gesteuert werden. Ebenfalls sehr bequem: Klatschschalter bzw. Akustikschalter! Diese werden zwischen Lampe und Steckdose eingesteckt und schon kann man das Licht sozusagen im Handumdrehen bedienen. Ähnliche Systeme gibt es inzwischen auch mit einer Sprachsteuerung. Viele Lösungen also, damit man nicht mehr das warme Bettchen verlassen muss.

3. Farbe und Helligkeit

Intuitiv machen es viele schon richtig und wählen als Beleuchtung warme Farben: Gelb, Orange, Rot, auch Violett ist noch in Ordnung. So entsteht eine ruhige, romantische Stimmung. Allerdings gibt es gerade für Leselampen auch oft Leuchten, die ein helles, aber kühles, blaues Licht ausstrahlen. Das ist gerade am Abend schlecht, denn unser Körper nimmt diese Wellen wahr und deutet sie fälschlicherweise als Tageslicht. Dadurch wird die Ausschüttung von Melatonin, unserem Schlafhormon, gehemmt und wir werden nicht müde.

Man kann mit smarter Beleuchtung auch eine Art Farbszenerie programmieren. Das bedeutet, in den Abendstunden leuchten die Lampen eher in warmen Farben und morgens dann in kühlen Tönen. So unterstützt man den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus auf clevere Art und Weise.

Ähnlich clever ist auch ein Dimmer. Diese Option ist gerade beim Deckenlicht klasse. Denn so kann selbst bestimmt werden, welchen Zweck das Licht gerade erfüllen soll. Suche ich eine ganz bestimmte Socke und brauche darum möglichst viel Licht? Oder möchte ich mich einen Moment mit einem guten Buch entspannen und will nur eine schummrige Raumbeleuchtung? LEDs, Halogenlampen und die gute alte “Glühbirne” lassen sich gut dimmen. Bei Energiesparlampen hingegen ist das oft nicht möglich.

So oder so können mit diesen Tipps rund ums Bett die besten funktionalen Schlafzimmerlampen Einzug halten. Denn das schöne ist ja, dass man heutzutage nicht mehr wählen muss zwischen Design und Funktion. Das geht zum Glück sehr oft Hand in Hand!

Quellen

www.archzine.net
www.paulmann.com/beratung
www.geheimshop.de/blog
www.wikipedia.org/wiki/Dimmer

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