Funkel, Funkel, kleiner Stern: LED-Sternenhimmel

Ein schwarzer Nachthimmel mit gelben Sternen in unterschiedlichen Größen. Foto: © geralt, Lizenz: Creative Commons CC0 1.0, Quelle: pixabay.com

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018 und noch immer ist der Mensch fasziniert von diesem nächtlichen Funkeln und Strahlen weit über uns. Doch dank Stadtwohnung und/oder Wolken am Himmel kommt man längst nicht so oft in diesen Genuss, wie man gern würde. Für echte Galaxy-Fans ist darum ein LED-Sternenhimmel ein toller Trost!

Wie sieht ein LED-Sternenhimmel aus?

Im Prinzip ist ein LED-Sternenhimmel eine besondere Art der Deckenbeleuchtung. Er ersetzt allerdings keine normale Beleuchtung – dafür gibt er zu wenig Licht ab –, sondern ist eher ein Extra zum Entspannen, eine Art stimmungsvolle, indirekte Beleuchtung. Um diesen Effekt zu erzielen gibt es mehrere Varianten. Sie alle arbeiten aber mit LEDs, denn sie sind (wie wir wissen) energiesparend, langlebig, flexibel und werden nicht heiß.

Sternenhimmel als Deckenleuchte

Diese ist wohl die Sternenhimmel-Light-Version. Denn hier wird eine ganz normale Deckenleuchte angeschlossen. Ihr Trick, um den Nachthimmel in die heimischen vier Wände zu bringen, ist ihr spezieller Schirm: Dieser ist in den meisten Fällen flach und rund und matt-weiß. Allerdings sind darin  kleine, lichtdurchlässige Punkte eingearbeitet. Und wenn man dann das Licht einschaltet – funkeln viele kleine Sterne!

Sternenhimmel aus dem Projektor

Ob als Nachtlicht für einschlafende Babys oder als stimmungsvolle Untermalung für einen romantischen Abend zu zweit: Der Sternenhimmel-Projektor ist super praktisch und vor allem auch mobil. Je nach Ausführung wirft er entweder durch kleine, sternförmige Löcher Licht an die Decke und Wände. Oder er projiziert die reinste, mehrfarbige und sich auch noch bewegende Milchstraße in die Dunkelheit. Das Schöne: Er wird einfach nur in der Steckdose angeschlossen und schon kann das Spektakel losgehen.

Sternenhimmel in der Zimmerdecke

Dies ist die Profi-Variante. Hier wird mit unzählig vielen LED-Lichtern die Illusion gestaltet, dass man tatsächlich in den Sternenhimmel über sich schaut. Dazu werden die kleinen Lämpchen entweder in eine zugeschnittene Holzplatte eingelassen, die dann an der Decke befestigt wird und auch noch wie ein echter Nachthimmel angemalt werden kann. Oder aber sie werden direkt in die ganze Decke eingearbeitet. Vom Aufwand her ist dies natürlich nicht zu verachten – aber das Ergebnis kann sich einfach sehen lassen! Zumal es auch inzwischen ganze Bausätze dafür auf dem Markt gibt.

So wird der LED-Sternenhimmel ganz besonders!

Gerade für die Selbstbauer unter euch haben wir noch ein paar Tipps, damit der Sternenhimmel auch wirklich ein großartiges Erlebnis wird.

  1. Unterschiedliche Größen. Nutzt verschieden große LEDs bzw. LED-Glasfasern. Denn an einem echten Nachthimmel gibt es auch größere und kleinere Sterne. Ordnet diese außerdem unbedingt unregelmäßig an. So wird der Look einfach natürlicher.
  2. Funkeln muss sein. Das schöne an LEDs ist, dass sie sich zum einen natürlich alle gemeinschaftlich dimmen lassen, zum anderen aber auch einen sogenannten Funkeleffekt haben können. Dabei strahlen einige LEDs heller als andere und wechseln sich dabei untereinander ab. Wie am echten Himmel.
  3. Keine Angst vor Farbe. Ihr könnt natürlich den Untergrund des Sternenhimmels farbig gestalten. Doch auch die LEDs selbst können galaktisch leuchten. Dazu müssen einfach nur RGB-LEDs verbaut werden. Diese lassen sich dann über eine Fernsteuerung ganz easy kontrollieren und zaubern ein echtes Spektakel an die Zimmerdecke.

Wo passt der LED-Sternenhimmel hin?

Die erste Assoziation, die wohl viele bei diesem Thema haben, ist das Kinderzimmer. Klar, der Sternenhimmel ist wahrscheinlich eines der schönsten Nachtlichter überhaupt und kann kleine Bewohner in unglaublich schöne Träume entführen. Aber auch große Kinder – pardon – Erwachsene träumen gern. Und so ist der LED-Sternenhimmel auch im Schlafzimmer sehr gut aufgehoben.

Je nachdem kann auch das Wohnzimmer wunderbar im künstlichen Sternenlicht erstrahlen. Und sogar im Flur macht der LED-Himmel eine gute Figur. Hier kommt es eigentlich immer nur auf die individuelle Ausführung an. In den eher öffentlichen Räumen gestalten viele ihre LED-Sternenhimmel eher dezent, während in den Schlafräumen der Fantasie keine Grenzen gesetzt werden.

Ein echtes Highlight bildet eine solche Beleuchtung – gern auch in auffälligem Design – übrigens im Badezimmer oder, falls vorhanden, in der Sauna. Denn hier wollen wir entspannen und loslassen. Wie ginge das besser, als mit Blick in die Sterne?

Quellen

www.heimwerkertricks.net/…/led-sternenhimmel-selber-bauen-schritt-fuer-schritt-anleitung/
www.gartenhaus-gmbh.de/…/sternenhimmel-fuer-sauna-und-gartenhaus/
www.deavita.com/…/sternenhimmel-led-glasfaser-lichteffekte.html
www.science.lu/…/der-lichtleiter-glasfaser

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