Die richtige Badbeleuchtung – das ist ein Thema für sich. Der eine mag es gern etwas schummrig und nur nicht zu grell, der andere braucht Licht, viel Licht, um morgens in die Gänge zu kommen. Es gibt ein paar einfache Grundsätze für die richtige Badbeleuchtung, so dass jeder die Helligkeit bekommen kann, die er mag.

Grundlegendes

Die Mindestausstattung sind eine Deckenleuchte und zwei Spiegelleuchten. Diese sollten nach vorn blendfrei abgeschirmt sein sowie rechts und links vom Spiegel montiert.

Wichtig: Alle Lampen müssen für den Einsatz in Feuchträumen zugelassen sein.

Das Deckenlicht

Ein oder zwei Deckenleuchten sind für das Badezimmer unerlässlich. Empfohlen wird starkes Grundlicht mit einer Beleuchtungsstärke von mindestens 300 Lux – damit ist der ganze Raum hell. Der Vorzug ist „diffus streuenden“ Leuchten mit einem Schirm aus Opalglas o.ä. zu geben. Sie blenden nicht und streuen das Licht weit in den Raum.

Eine Auswahl aus Leuchten für das Bad aus dem Sortiment des Lampen-Kontor

Die Spiegelleuchten

Damit beim Schminken und Rasieren alle Feinheiten gut zu erkennen sind, ist die Beleuchtung am Spiegel besonders wichtig. Es empfiehlt sich, die Lampen sowohl links als auch rechts anzubringen, damit das Gesicht keinen Schatten wirft. Bei sehr breiten Spiegelflächen kann eine weitere Lichtquelle am oberen Rand wahre Wunder bewirken. Am besten geeignet sind längliche, nicht blendende Leuchten, die das Licht über eine breite Fläche streuen.

Foto: © fabsiss2, Lizenz: Creative Commons CC0 1.0, Quelle: pixabay Ein hell ausgeleuchtetes Bad mit Badlampen am Spiegel und der Decke

Der Lichtschalter

Der Lichtschalter sollte jederzeit gut erreichbar sein – tagsüber genauso wie im Dunkeln. Praktisch sind Lichtschalter mit Kontrollleuchte, die auch nachts leicht zu finden sind. Was sich ebenfalls anbietet: ein zusätzliches Nachtlicht in eine freie Steckdose zu stecken, um die Orientierung zu erleichtern.

Tipp: Denken Sie daran, dass sich Deckenlicht und Spiegelleuchten getrennt schalten lassen sollten.

Weitere Beleuchtungsvarianten

Für ein ausgiebiges Wannenbad ist eine dezente Beleuchtung angenehmer als das grelle Deckenlicht. Hier kann ein Dimmer gute Dienste leisten, mit dem man die Helligkeit anpassen kann.

Mittels Lichtleisten, die an der Decke oder etwas oberhalb des Fußbodens entlang geführt werden, kann ebenfalls ein heimeliges Stimmungslicht erzielt werden.

Für das besondere Badeerlebnis gibt es beleuchtete Badewannen. Hier ist der Aufwand im Vorhinein freilich schon ein Stück größer, doch wer Zeit und Platz dafür hat, kann hinterher etwas recht exklusives sein eigen nennen.

Alternativ dazu kann die bereits vorhandene Badewanne mit Unterwasserlampen oder LED-Streifen ausgestattet werden.

Auch die Dusche kann man mit einer dezenten Beleuchtung ausstatten.

Ein dezent beleuchtetes Bad mit einer Duschbeleuchtung

Foto: © Phil Guest, Lizenz: Creative Commons CC BY-SA 2.0, Quelle: flickr Eine dezente Beleuchtung der Dusche schafft gleich eine ganz andere, warme Atmosphäre beim Duschen

Sicherheitshinweise für Elektroinstallationsarbeiten

Im Badezimmer gelten für Elektroinstallationen die Regeln für Feuchträume. Besonders rund um Wanne und Dusche sind die Vorschriften sehr streng – die Elektroarbeiten sollten daher ausschließlich von Fachleuten ausgeführt werden. Auch die Leuchten in Waschbeckennähe müssen wenigstens der Schutzart IP X4 entsprechen.
Für neu installierte Stromkreise und Steckdosen im Bad ist zu beachten, dass ein FI-Schutzschalter vorhanden ist. Fachlicher Rat sollte also auf jeden Fall eingeholt werden.

Quellen

www.zuhause.de
www.schoener-wohnen.de
www.homesolute.com

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